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Ganzheitsmedizin

Unter Ganzheitsmedizin werden alle jene medizinischen Methoden zusammengefaßt, die ihrem Hintergrund nach den erkrankten Menschen als Ganzheit auffassen. Ganzheitsmedizin steht nicht im Widerspruch zur etablierten klinisch-universitären Medizin, sondern sie soll eine umfassende und der Methodenvielfalt gegenüber tolerante Medizin sein, die sowohl die naturwissenschaftlich ausgerichtete Medizin als auch die Erfahrungsheilkunde umfaßt. Ziel der Ganzheitsmedizin ist sowohl eine Integration aller wirksamen Formen der Behandlung von Kranken als auch aller Methoden zur Vermeidung von Krankheiten und ihrer Diagnostik.

Es handelt sich also um einen Oberbegriff, der sich im deutschsprachigen Raum eingebürgert hat und oft auch in Abkürzung gebraucht wird, wenn etwa vom „ganzheitlichen“ Zugang zu Patienten die Rede ist. Es muß aber betont werden, daß Ganzheitsmedizin methodisch begründet ist und nicht nur „freundliche Schulmedizin“ bedeutet.

Im engeren Sinn widmet sich die „Ganzheitsmedizin“ all jenen Verfahren, die nicht - oder nur vereinzelt – an den Universitätskliniken gelehrt und beforscht, jedoch
– von ÄrztInnen in ihrer alltäglichen Praxis angewendet werden und
– von PatientInnen nachgefragt werden aus dem Wunsch nach nebenwirkungsfreien, „sanften“ und alltagsnahen Therapieformen.

Der Terminus Ganzheitsmedizin ist nur einer von mehreren Begriffen, die sich für die Bezeichnung der „Nicht-Schul-Medizin“ eingebürgert haben. Andere Bezeichnungen sind:

Komplementärmedizin
Erfahrungsheilkunde
Naturheilkunde
Alternativmedizin
Holistische Medizin

Die gegenseitige respektvolle Annäherung zwischen ganzheits- und konventioneller Medizin ist auch das Programm der Wiener Internationale Akademie für Ganzheitsmedizin – Gamed, die dies nun seit 1988 mit vielen Aktivitäten verfolgt. Sie hat dabei die Ganzheitsmedizin immer mehr als ein Signal verstanden an alle in der Medizin Tätigen, ein Signal für:

Integration der beiden „Welten“ in der Medizin
Behandlung von kranken Menschen und nicht von Krankheiten
Wahrnehmung von regulativen Prozessen im Organismus
besondere Berücksichtigung emotional-psychischer und sozialer Komponenten