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22. November 2019

Psycho-Neuro-Immunologie | Nebenniereninsuffizienz | Erschöpfung | Burn-Out | Kortisol

Psychoneuroimmunologie (PNI) und Nebenniereninsuffizienz

Psychoneuroimmunologie (PNI) und Nebenniereninsuffizienz
Mag.Dr.rer.nat. Markus Stark MSc.
 

Die Wissenschaft der Psychoneuroimmunologie untersucht, wie unsere Psyche (Stress, Emotionen, Gedanken), Nervensystem, Hormonsystem sowie Immunsystem sich gegenseitig beeinflussen und miteinander kommunizieren. PNI ist der ganzheitliche und umfassendste Ansatz, um dem Phänomen Krankheit bzw. Gesundheit auf die Spur zu kommen.
Jede Emotion, ob positiv oder negativ wird in den jeweiligen chemischen Botenstoff „Neurotransmitter“ umgewandelt. Sie gelten als die Kommunikatoren aller Systeme, finden ihren Weg zu den Immunzellen und werden dort von den passenden Rezeptoren aufgenommen.
Aber auch die Immunzellen haben die Fähigkeiten diese Botenstoffe zu produzieren. Gehirn und Immunzellen kommunizieren in beide Richtungen miteinander, über die gleiche molekulare Sprache

Stress, Überforderung, Ärger, Freude, Ängste, alles hat direkte Wirkung auf die einzelnen Zellen des Immunsystems und sie reagieren spezifisch mit Schwächung oder Stärkung darauf - unser Immunsystem nimmt es wahr. Übersehen wird jedoch die Tatsache, dass ALLE diese Systeme nur in einem passenden Milieu (Säure/Basenhaushalt, gesundes Darm Microbiom), und mit einer ausreichenden Zufuhr von Vitaminen, Mineralstoffen Spurenelemente, Fett-und  Aminosäuren, funktionieren. Fehlt auch nur eine der lebensnotwendigen Substanzen gerät der Körper aus dem Gleichgewicht.
Neuere Daten belegen den Zusammenhang zwischen Depressionen und einer gestörten Darmflora und damit einhergehenden Endotoxämie – was zu systemischen Entzündungen, und sogar zu einem Vollbild einer Depression führen kann. Mit alle diesen Themen beschäftigt sich die PNI.

 
Abbildung 1:  Vernetzte Systeme – ganzheitliche Medizin



Durch monokausales Denken in der Medizin wird der Blick auf die wirklichen Heilmechanismen oftmals übersehen. Um einen Genesung zu erreichen muss man sich Vernetzung der aller Systeme befassen, den Patienten bei der Anamnese ganzheitlich erfassen. Das ist die Ausgangsbasis für eine optimale Behandlung und somit Genesung des Organismus.

„Krankheit beginnt im Kopf und endet im Kopf“


Stress

Aktivierung der Hypothalamus- Hypophyse- Nebennierenachse (HPA Achse)

Walter B. Canon 1929 beschrieb erstmal den Prozess der Homöostase, als koordinierte physiologische Prozesse, welche die meisten Zustände des Organismus aufrecht zu erhalten versuchen. Krankheit ist ein Verlust von Fähigkeiten, zurück zur Homöostase zu kommen. Der Versuch zur Kompensation wird durch die Aktivierung des sympathischen Nervensystems eingeleitet (fight oder flight Prozess).

 

 
Walter B. Cannon 1929


Die HPA Achse

Die Hauptrolle an der Stress-Antwort spielen der Hypothalamus, die Hypophyse und die Nebennierenrinde (HPA-Achse). In einer akuten Stresssituation wird im Hypothalamus, welcher mit der Hypophyse durch den Hypophysenstiel miteinander verbunden ist, sofort Corticotropin-Releasing Hormon (CRH) freigesetzt. Nicht nur Stress und Emotionen beeinflussen die Synthese von CRH im Hypothalamus, sondern auch Schmerz und Tagesrhythmen. So ist die CRH Bildung kurz vor dem Erwachen am Intensivsten. Die Menge CRH wird im Wesentlichen durch die Neurotransmitter Noradrenalin, Serotonin, und Dopamin, aber auch andere Neurotransmitter am stärksten beeinflusst. CRH wiederum aktiviert die Hypophyse, welche darauf ACTH (Adrenocorticotropic oder auch Korticotropin genannt) freisetzt. ACTH besteht aus 39 Aminosäuren und wird nun pulsativ in die Blutbahn abgegeben (1).

ACTH aktiviert nun via ACTH Rezeptoren auf der Nebennierenrinde die Ausschüttung von Kortisol, genauer gesagt in der Zona Fasciculata, aus CHOLESTERIN.  Kortisol selbst reguliert über eine Feedbackschleife die HPA-Achse um die Stress-Reaktion wieder zu beenden, wenn ACTH auf einen unphysiologischen Wert ansteigt. Die Halbwertszeit von Kortisol im Blut liegt bei etwa 70 Minuten (1). Diese Stressregulation erfolgt vorwiegend über die Bindung des freigesetzten Kortisol an Rezeptoren von unterschiedlichen Arealen des Hippocampus (2,3). Bei den Rezeptoren wird zwischen Mineracroticoidrezeptoren (MR) und Glucocorticoidrezeptoren (GR) unterschieden. Die morgendliche Cortisol-Awakening-Response (CAR) beispielsweise wird zu 80% über die MR reguliert, welche 10x  affiner auf Kortisol reagieren als GR, während die GR an der Beendigung einer Stressreaktion beteiligt sind (4,5). 

Entscheidend für den physiologischen Ablauf einer Stress-Reaktion scheint die rezeptive Verteilung der Rezeptoren im Hippocampus zu sein (4). Dockt Kortisol an seine spezifischen Rezeptoren im Hippocampus, bewirkt dies eine Hemmung der CRH Ausschüttung, der dann wiederum via GABA Interneuronen den Hypothalamus zur „Abschaltung“ der HPA Achse aktiviert (Abb. 1)

Chronischer Stress und Immunsystem

In einer chronischen Stress-Reaktion werden vermehrt MRs transkribiert, während GRs adaptieren. Dies dient der Aufrechterhaltung der Stressreaktion. Längerfristig führt dieser Zustand zu einer permanenten Erhöhung der basalen Kortisolspiegel, einem fehlenden zirkadianen CAR und einer reduzierten bzw. ausbleibenden Stressregulation (6.) Auch proinflammatorische Zytokine im Rahmen einer Entzündung (IL 6,IL 1, TNF-α) können diese Adaptation der Stress-Regulation hervorrufen (7).
Die Immunfunktion wird grundlegend durch die Aktivität der Nebennieren beeinflusst. Alle weißen Blutzellen besitzen Cortisol-Rezeptoren, die die Immunreaktion modulieren, wenn sie aktiviert werden. Das bedeutet, dass die Immunkompetenz beeinträchtigt ist, wenn die Cortisol-Spiegel zu hoch oder zu niedrig sind. Je höher der Kortisolspiegel, desto weniger Lymphozyten befinden sich in der Blutbahn (7).

 
Abbildung 2: Ablauf einer Stressreaktion – Aktivierung der HPA Achse


Was bedeutet Nebennierenunterfunktion?
Die Nebennieren müssen die Hormone für den notwendigen Anpassungsprozess an den Stress bereitstellen. Eine der Hauptfunktionen der Nebennieren besteht in der Stress-Reaktion und der Aufrechterhaltung der physiologischen Homöostase, so dass der Körper normal weiter funktionieren kann. Den Totalausfall der Nebennieren, die Nebenniereninsuffizienz, hat erstmals 1855 Thomas Addison beschrieben. Ca. 5 von 100000 Menschen leiden an dieser Erkrankung und sind deswegen ein Leben lang auf die Zufuhr von Kortisol angewiesen (7).


Hormone der Nebenniere:
Die Funktionen aller Gewebe, Organe und Drüsen wird durch die Aktivität der Nebennieren wesentlich beeinflusst. Eine wesentliche Aufgabe der Nebenniere ist die Herstellung folgender Hormone (Abb. 3)
-    Cortisol
-    Progesteron
-    DHEA
-    Östradiol
-    Testosteron
-    Aldosteron
-    Vitamin D 1,25


Abbildung 3: Aufbau der Nebenniere

 

 

Abbildung 4: Herstellung von Kortisol in den Nebennieren unter Stress



Anzeichen einer Unterfunktion der Nebennieren und wer bekommt sie?
Eine Nebennierenschwäche entsteht durch chronischen Stress. Die chronische Erschöpfung steht im Vordergrund welches sich in einer Ansammlung von Symptomen zeigt (7). Die HPA Achse läuft auch Hochtouren und der Parasympathikus ist nicht mehr in der Lage zu kompensieren, die Nebenniere wird zusehend schwächer. Kortisol, Adrenalin und Noradrenalin reichen nicht mehr aus um den Energiehaushalt aufrecht zu halten. Der Patient klagt über Energielosigkeit und Immunologischen Probleme.
Wie aus Abbildung 3 zu erkennen ist wird unter Stress vermehrt Cholesterin aus der Blutbahn entnommen und in der Zona fasciculata der Nebenniere transportiert, wo in den Mitochondrien die Umwandlung zu Pregnolon stattfindet. Anschließend wird Pregnolon zu Progestereon umgewandelt.
Somit ist erkennbar, das chronische Stress einen Progesteron- DHEA-Mangel und eine Östrogendominaz herbeiführen kann (7).


Symptome einer Nebennierenschwäche (8)

-    Müdigkeit und Antriebslosigkeit
-    Kopfschmerzen bei körperl. und geistigem Stress
-    Geschwächtes Immunsystem
-    Allergien
-    Anlaufschwierigkeiten am Morgen
-    Kopfschmerzen am Nachmittag
-    Magengeschwüre
-    Verlangen nach Süßem und-oder salzigem!
-    Verschwommene Sicht
-    Stimmungsschwankungen
-    Reizbarkeit bei Hunger
-    Essen gegen Müdigkeit
-    Durchschlafstörungen
-    Einschlafstörungen
-    Schwindel bei raschem Aufstehen
-    Niedriger Blutdruck
-    Lichtempfindlichkeit
-    Schilddrüsenstörungen (Unterfunktion)
-    Histaminintolreanz
-    Schilddrüsenunterfunktion
-    Verdauungsstörungen
-    Mangel an Magensäure

 

Es kommt häufig zu Lungen- und Bronchialinfekten. Da die Nebennieren an der Regulation des Natrium- und Kaliumgleichgewichtes beteiligt sind, insbesondere bei Stress, kann ein starkes Verlangen nach Salz ein charakteristisches Anzeichen für eine verringerte Nebennierenfunktion sein. Eine Nebennierenschwäche ist oft mit chronischen Erkrankungen verbunden. Eine Nebennierenschwäche findet man häufig bei Patienten, die an chronischen Erkrankungen leiden wie Fibromyalgie, chronisches Müdigkeitssyndrom, rheumatoide Arthritis und andere Autoimmunerkrankungen, Asthma, Krebs, AIDS und weitere ernsthafte Erkrankungen.


Diagnostik einer Nebennierenschwäche

Bei jeder chronischen Erkrankung sollte auf eine Störung der (HPA Achse) und einer damit verbundenen Nebennierenschwäche als Ursache der Erkrankung in Betracht gezogen werden. Eine Beeinträchtigung der Nebennierenfunktion ist oft das fehlende Glied bei chronisch kranken Patienten, die trotz aller möglichen Behandlungsmaßnahmen nicht richtig scheinen genesen zu können. Das tägliche Energiemuster ist der Schlüsselindikator. Morgenmüdigkeit ist eines der häufigsten Symptome der Nebennierenschwäche. Personen mit einer Schwäche der Nebennieren wachen trotz einer Schlafdauer von acht oder mehr Stunden müde auf.

Die Gluconeogenese wird durch den Sympathikus aktiviert – ist die Nebenniere jedoch ermüdet entsteht nachts eine Hypoglycämie was die Menschen aufwachen lässt. Morgens benötigen diese Menschen oft Stunden bis sie auf Touren kommen und fühlen sie sich oft bis in den Vormittag hinein nicht richtig wach. Zwischen 14 und 17 Uhr erleben sie gewöhnlich ein Nachmittagstief, bekommen jedoch gegen 18 Uhr einen neuen Energieschub. Eine ausführliche Anamnese und Berücksichtigung der Symptomatik, kombiniert mit einer Cortisol-Bestimmung im Speichel ist die zuverlässigste Methode. Als Grundlage gilt, den Speichel an einem Tag zu vier verschiedenen Uhrzeiten zu sammeln. Am Beginn einer Stressreaktion nach Aktivierung der HPA Achse werden alles Stresshormone als Anpassung noch ausreichend produziert – diese Stufe verläuft meist asymptomatisch.

In der 2. Stufe ist der morgendliche Kortisol Spiegel erhöht und fällt im Laufe des Tages steiler ab als sonst. Innere Unruhe, emotionelle Schwankungen, Schlafstörungen etc. sind schon merkbar. Störungen aller Achsen (werden beobachtet). Eine Unterstützung der Nebenniere wird notwendig.
Wird nicht rechtzeitig für Erholung gesorgt, kommt es in zur Stufe 3 der völligen Erschöpfung der Nebenniere mit einem totalen Abfall von Kortisol, DHEA, Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin und auch Aldosteron. Man spricht jetzt von einem Vollbild eines „BURN OUT“.
 

Therapie einer Nebennierenschwäche

Um eine Genesung einer Nebennierenschwäche zu erreichen, benötigt man ein fein abgestimmtes „Ganzheitliches“ und gezieltes Programm mit Nährstoffen, pflanzlichen Adaptogenen, moderate Bewegung und ein persönlich abgestimmtes Stressreduktionsprogramm.
Zum Einsatz kommen verschieden Adaptogene, welche vor allem die HPA Achse regulieren. Als Regulatoren haben sich Ginseng, Rosenwurz, Salbei sowie Curcuma bewährt. Auch andere Pflanzenextrakte wie Baldrian/ Melisse unterstützen die HPA Achse. Baldrian und Melisse wirken positiv auf den GABA Stoffwechsel und wirken sedierend. Die Bildung von Serotonin, GABA und Dopamin ist Vitamin B6 abhängig und sollte als B6 (100mg) oder P5P (50mg) (Pyridoxalphosphat) morgens zugeführt werden (9).
Vitamin B 5 (Pantothensäure) ist Co Faktor für die Produktion von Steroidhormonen. Aus Pantothensäure wird Acetyl-CoA, dass Glukose in Energie umwandelt. Acetyl-CoA ist besonders stark in den Nebennieren für die Herstellung der Nebennierenhormone vorhanden. Besonders geeignet ist die Kombination von Pantothensäure mit Magnesium, Vitamin E und Vitamin C (9). Eine Dosierung von 500 bis 1000mg Panthothensäure /Tag hat sich als unterstützend erwiesen.
Die Dosierung von Magnesium liegt bei 500 bis 1000mg/Tag. Magnesium unterstützt einerseits die ATP Bereitstellung und ist Co Faktor für die Herstellung von Progesteron.

Progesteron ist für die Therapie einer Nebennierenschwäche das deale Hormon. Hier haben sich naturidenten Formen von Progesteron in einer Dosierung von 10 bis 50 mg/Tag bewährt. Durch die kombinierte Einnahme mit Vitamin C (als Ascorbat), Pantothensäure und Magnesium (Bisglycinat oder Citrat) am Abend, wird die Regeneration unterstützt. Nicht zu vergessen ist eine ausreichende Vitamin D Zufuhr, da die Bildung von Vitamin D Rezeptoren vom biologisch aktivem 1,25-Dihydroxy-Vitamin abhängig ist. Eine zufuhr mit der Omega 3 Fettsäure DHA wird empfohlen, da DHA für die Empfindlichkeit der Rezeptoren im Gehirn verbessert, den Noradrenalin Spiegel im Gehirn senkt sowie die Serotonin Empfindlichkeit im Frontalem Cortex verbessert. Dosierung von 1000 mg/Tag DHA als Triglycerid Fett sollte zur Anwendung kommen. Um den Patient schnell Energie zu geben hat sich die Zufuhr von 2 bis 3 Gramm Salz, als sehr empfehlenswert erwiesen. Der Kaliumkonsum sollte reduziert werden.

Zusammenfassung:
Eine Nebennierenschwäche ist eine systemische Störung mit vielen Symptomen. Um einen Genesung zu erreichen ist eine ganzheitliche Anamnese und eine daraus resultierende Therapie erforderlich.
Eine Bestimmung der Hormonstatus kann weiter Aufklärung liefern.
Die Therapie umfasst ein Programm zur Stressreduktion, kombiniert mit Nährstoffen und Adaptogenen zur Regulierung und Erholung der Stressachsen. Ausreichend Bewegung an der frischen Luft sollte als selbstverständlich angesehen werden.

 


 
Mag. Dr. Markus Stark MSc.
Dozent für klinische Psycho-Neuro-Immunologie
Zentrum für evolutionäre Gesundheit „EVOSAN“
8625 Turnau 157
www.evosan.at
stark@evosan.at
Österreich

 


Literatur
1.    Rüegg C.: Gehirn, Psyche und Körper, Schattauer, 4, 2007
2.    Belmaker, R.H. and G. Agam, Major depressive disorder. The New England journal of medicine, 2008. 358(1): p.55-68
3.     Kriegebaum, C., et al., (Serotonin now: Part 2. Behavioral genetics and psychopathology).       Fortschritte der Neurologie-Psychiatrie, 2010. 78(6): p.332-42
4.    Reul, J.M., et al., The brain mineralocorticoid receptor: greedy for ligand, mysteriousin function. Eur J Pharmacol, 2000. 405(1-3): p.235-49.
5.    de Kloet, E.R., et al., Brain corticosteroid receptor balance in health and disease. Endocr. Rev, 1998. 19(3): p.269-301.
6.    de Kloet, E.R., M.Joels and F. Holsboer, Stress and the brain: from adaptation to disease. Nat Rev Neurosci, 2005. 6(6): p. 463-75.
7.    Young E.A., et al., Mineralocorticoid receptor function in major depression. Arch Gen Psychiatry, 2003. 60(1): p. 24-8
8.    Kharrazian D.: Why isn´t my brain working? Elephant Press, 2013
9.    Strienz J.: Nebenniereunterfunktion,W. Zuckschwerdt Verlag,2,2014
10.    Wilson J.: Grundlos erschöpft ? Goldmann Verlag 4,2011
11.    Mitani F, Ogishima T.: Biochem Biophys Res Commun. 2005 Dec 9;338(1):483-90.
12.    Tarasov I, SheÄ­bak VM.:. Vopr Pitan. Adrenal cortex functional activity in pantothenate deficiency and the administration of the vitamin or its derivatives].1985 Jul-Aug;(4):51-4.

 

 

 

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