Begriffe und Methoden
Moxibustion
Moxibustion ist ein Verfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin, bei dem Akupunkturpunkte durch das Abbrennen von Beifußkraut erwärmt und stimuliert werden.
Die Moxibustion, auch Moxa-Therapie genannt, ist eine Methode der Traditionellen Chinesischen Medizin. Dabei wird getrocknetes Moxakraut, meist Beifuß, in der Nähe bestimmter Akupunkturpunkte verbrannt. Die entstehende Wärme dient der gezielten Stimulation dieser Punkte. Nach dem Verständnis der Methode sollen dadurch die Selbstheilungskräfte des Organismus unterstützt werden.
Die Moxibustion kann sowohl in Kombination mit Akupunktur als auch unabhängig davon angewendet werden. Sie orientiert sich hinsichtlich der Auswahl der Behandlungspunkte an den diagnostischen Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Methoden und Anwendung
Bei der Moxibustion werden Akupunkturpunkte durch die Wärme des glimmenden Moxakrauts stimuliert. Für die Anwendung können sogenannte Moxastäbchen verwendet werden, mit denen die ausgewählten Punkte gezielt erwärmt werden.
Die Behandlung kann ergänzend zu einer Akupunktur erfolgen oder als eigenständige Methode eingesetzt werden. Bei der unabhängigen Anwendung wird das erhitzte Moxastäbchen über den entsprechenden Akupunkturpunkten gehalten, um einen gezielten Wärmereiz zu erzeugen.
Die Auswahl der Behandlungspunkte richtet sich nach den diagnostischen Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin.
Indikationen
Die Anwendungsgebiete der Moxibustion richten sich nach den diagnostischen Grundlagen und Behandlungskriterien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).
