Begriffe und Methoden
Elektrotherapie
Die Elektrotherapie umfasst Verfahren, bei denen elektrische Ströme zur diagnostischen Untersuchung oder therapeutischen Beeinflussung des Organismus eingesetzt werden.
Bei chronischen Leidenszuständen und degenerativen Erkrankungen, die durch chronische Belastungssyndrome unterschiedlicher Ursachen ausgelöst werden können, soll der Grad der systemischen Störung ermittelt und mögliche Störfaktoren sollen lokalisiert werden. Mit biochemischen und bildgebenden Diagnoseverfahren ist dies nach dem beschriebenen Ansatz häufig nicht in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen möglich. Daher werden regulationsdiagnostische Methoden eingesetzt.
Elektrodiagnostische Verfahren mittels Hautmessung werden als Möglichkeit beschrieben, solche Störungen zu erfassen. Die technische Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte hat unterschiedliche Verfahren hervorgebracht, die sich teilweise deutlich in ihrer technischen Umsetzung unterscheiden. Deshalb wird die Bedeutung eines Austauschs zwischen den Vertretern der verschiedenen Methoden hervorgehoben, um ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu vergleichen und die zugrunde liegenden Konzepte weiterzuentwickeln.
Da diese Diagnose- und Therapierichtungen stark von Geräteherstellern geprägt sind, ist es schwierig, einen Überblick über die verschiedenen Verfahren zu behalten. Die einzelnen Unternehmen versuchen, ihre Methoden durch eigene Forschungsarbeiten und Kursprogramme zu etablieren. Zudem ist die verwendete Nomenklatur uneinheitlich und wird häufig von geschützten Markennamen geprägt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Diagnostik sogenannter Störfelder. Diese sollen lokalisiert und durch gezielte therapeutische Maßnahmen neutralisiert werden.
Methode und Anwendung
Die Elektroakupunktur ist eine diagnostische Methode. Während des Messvorgangs wird zugleich ein schwacher Strom in den Körper eingeleitet, weshalb dem Verfahren auch eine therapeutische Wirkung zugeschrieben wird.
Ein wesentlicher Bestandteil des beschriebenen Ansatzes ist die Einteilung möglicher Störfelder in endogene und exogene Störfelder.
Endogene Störfelder
- Kopf- und Körperstörfelder
- Infektionsreste
- Steinbildung
- Narben und Fremdkörper
- Senkniere
- Der kranke Darm
- Vitamin- und Mineralstoffmangel
- Säure-Basen-Haushalt
- Eiweißmast
- Verpilzung
- Wurm- und Parasitenbefall
- Blockierte Wirbelgelenke
- Genetik
Exogene Störfelder
- Physikalische Belastungen
- Technisch erzeugte Kraftfelder
- Sferics und Wetterkrankheiten
- Radioaktive Strahlung
- Mundströme (Amalgam)
- Metall- und Schwermetallbelastung
- Geopathische Belastungen
- Nahrungsmittel
- Nicht-Nahrungsmittel
Methoden im Detail:
EAV – Elektroakupunktur nach Voll
Vertiefung
Literatur & Quellen
- O. Bergsmann, Hrsg.: Elektrodiagnostik, Wien: Facultas Verlag 1992.
- Dr. Norbert Maurer: Energetische Medizin. Heilen mit Schwingungen, Wien: Verlag H. J. Pichler 1991.
- Bund Deutscher Heilpraktiker e.V.
