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Nachfolgend wesentliche PROJEKTE der GAMED

Aktuell

→   Forschungsprojekt „patient4you“, siehe:  https://www.patient4you.info/projektinformation

Dieses Projekt der GAMED wird durchgeführt mit ExpertInnen der Medizin-Universität, Wien (Univ.-Prof. Wilhelm Mosgöller, Univ.-Prof. Michael Frass), dem Dachverband österreichischer Ärztinnen und Ärzte für Ganzheitsmedizin, der Europäischen Gesellschaft für Integrative Gesundheitsforschung (ESIHR) und der SCIgenia Forschungssupport GmbH.
Basis dieses Projekts ist eine landesweite Umfrage, die sich vor allem an Patientinnen und Patienten mit einer Krebsdiagnose richtet und Informationen darüber erbringen soll, welche komplementärmedizinischen Methoden den Betroffenen bekannt sind, welche Erfahrungen sie damit gemacht haben und ob ein Bedarf nach weiteren und detaillierteren Informationen über diese Methoden besteht. An der Umfrage können sich auch Patientinnen und Patienten mit anderen Diagnosen, sowie deren Angehörigen beteiligen, wobei diese Antworten gesondert ausgewertet werden.

Die Dauer der Umfrage beträgt 10 - 15 Minuten. Die Beantwortung kann sowohl online, unter: www.patient4you.info, als auch auf Papier durchgeführt werden (bitte anfordern). Datenschutz garantiert!

Die Umfrage wird vorerst national begrenzt durchgeführt, soll aber in weiterer Folge auf weitere Länder des DACH-Raumes (auf Deutschland und die Schweiz) ausgeweitet werden.

Mit der Auswertung der Studie soll zudem in der Zukunft evidenzbasiert eine Unterstützung bei der Wahl von therapeutischen Zusatzangeboten gegeben und auch Empfehlungen für zukünftige Forschungsfragen bzw. Forschungsbedarf im Sinne der Betroffenen geliefert werden.


→   IGM - Individuelles Gesundheits-Management

Gesundheitsförderung | Prävention | Stärkung der Gesundheitskompetenz

Einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheitsförderung, Prävention und Stärkung der Gesundheitskompetenzen leistet das IGM - Individuelles Gesundheits-Management mit der EDV-Unterstützung des VITERIO Gesundheitsportals, welches in Deutschland (im Bes. in Bayern) bereits seit Jahren erfolgreich im Einsatz ist. In Österreich findet das IGM - Individuelles Gesundheits-Management durch die Wiener Gebietskrankenkasse - als erste Krankenkasse in Österreich - Anwendung, siehe: http://www.wgkk.at/portal27/wgkkversportal/content?contentid=10007.756788&viewmode=content.

Das IGM richtet sich an gesunde und kranke Menschen, mit dem Ziel, ihre Selbstbestimmung, Selbstkompetenz und Eigenverantwortung in Gesundheit und Krankheit - somit ihre Gesundheitskompetenz (Health Literacy) - zu stärken. Ein wesentlicher Faktor ist dabei eine ganzheitsmedizinische Sichtweise des Menschen und eine „salutogenetische“ Orientierung bei der u.a. die Gesundheit als Prozess verstanden wird. Dabei geht es auch um Faktoren und dynamische Wechselwirkungen im Leben und Verhalten eines Menschen, die Einfluss auf die Gesundheit bzw. deren Erhaltung haben.

Durch das „Blended Learning“, einer Kombination webbasierter Lernkonzepte über das persönliche Gesundheitsportal der Firma VITERIO und verschiedener Formen der persönlichen Gesundheitsbegleitung (Einzelcoaching, Kurse, Seminare und Gesundheitstage) wird das Ziel verfolgt, den Einzelnen „zum Manager seiner eigenen Gesundheit“ zu machen.

Projektleitung in Deutschland:
Univ.-Prof. Dr. med. Dieter MELCHART: www.igm-campus.de/kontakt-und-service/projektverantwortliche

Projektleitung/Projektkoordination in Österreich:
MRat Dr. med. Gerhard HUBMANN, Mag. (FH) Ulrike Bruckner
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→  Pianomedizin und Herzfrequenzverhalten, Univ.-Prof. Marktl (Präsident der GAMED),
Meixner, Schöler


→  Betreuung einer Dissertation mit ganzheitsmedizinischer Thematik: Auswirkung von CO²-Bädern
im Rahmen eines Fußball-Trainingslagers auf die Regeneration der Sportler

 

 

Geplant

→   Studie Informationstechnologie (Studie des Wirkungsforschungsinstituts, GAMED ist Kooperationspartner).


→   Gestaltung einer multisensorischen Erholungseinrichtung in der Therme Wien Oberlaa mit nachfolgender Evaluierung


→   Evaluierung von multisensorischen Büro- und Unterrichtsräumen an der FH Pinkafeld, ein EU-gefördertes Projekt


→   Gründung einer Forschungsgruppe Komplementärmedizin und Sport


→   Untersuchungen zum Mechanismus und den Effekten der Mechanotransduktion. Kooperation mit Prof. Crevenna, Institut für physikalische Medizin und Rehabilitation der MUW und Dr. Galley, Burgenländische Gebietskrankenkasse.

 

 

Abgeschlossen

→  Der Einfluss von elektromagnetischen Umgebungsfaktoren auf das autonome Nervensystem von klinisch gesunden Probanden unterschiedlichen Alters mit und ohne Verwendung von memon-Technologie.


→ Horizon 2020

Horizon 2020, das 8. Rahmenprogramm der Europäischen Forschungsförderung (FP8) wurde am 22. Nov. 2013 im Europäischen Parlament angenommen. Im spezifischen Programm Gesundheit wurde CAM (Complementary and Alternative Medicine) nicht explizit erwähnt, multidisziplinäre und integrative Ansätze in der Medizin spielen jedoch eine gewisse Rolle, siehe:
http://ec.europa.eu/programmes/horizon2020/en/h2020-section/health-demographic-change-and-wellbeing

Ein kurzes Verständnis zum Programm Gesundheit von Horizon 2020 und zum aktuellen Call bietet die FFG unter https://www.ffg.at/gesundheit-demographischer-wandel-und-wohlergehen.

Kurzpräsentation der FFG zu Horizon 2020: https://www.ffg.at/sites/default/files/01_horizon_2020_erc_mcsa_20131205_huy_final.pdf

Am 11. Dezember 2013 fand die 1. Ausschreibung Gesundheit 2014 statt:

Das Thema „Personalising Health and Care“ (PHC) beinhaltet u.a. folgende große, z.T. für die Integrativmedizin- und CAM-Forschung interessante Themengebiete:

  • Understanding health, ageing and disease
  • Effective health promotion, disease prevention, preparedness and screening
  • Improving diagnosis
  • Innovative treatments and technologies
  • Advancing active and healthy ageing
  • Integrated, sustainable, citizen-centred care
  • Improving health information, data exploitation and providing an evidence base for health policies and regulation.

Eine Kurzfassung der Themenliste der 1. Ausschreibung 2014 und der 2. Ausschreibung 2015 kann auf der Webseite der österr. Forschungsfördergesellschaft FFG unter: https://www.ffg.at/sites/default/files/downloads/program_line/topicliste_sc1health_nov2013.pdf nachgelesen werden.

Arbeitsprogramm Gesundheit 2014-2015:
http://ec.europa.eu/research/participants/data/ref/h2020/wp/2014_2015/main/h2020-wp1415-health_en.pdf