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Orthomolekulare Medizin (OM)

Die Therapie mit Mikronährstoffen (Orthomolekulare Medizin) wird in Europa schon seit längerem angewendet, z.B. Magnesium in der Kardiologie, Vitamin D3 und Calcium in der Prävention und Behandlung der Osteoporose, Vitamin C u.a. im Bereich Immunologie, verschiedenste B-Vitamine in der Neurologie u.a.m. Viele Substanzen sind inzwischen klinisch erprobt und es liegen durch Studien abgesicherte Daten vor. Die OM stützt sich auf natürliche Regulationsmechanismen und biochemische Zusammenhänge unseres Körpers. Sie beruht auf Ernährungswissenschaft, Biochemie, Zell- und Molekularbiologie, Physiologie, Allgemeinmedizin, Toxikologie und Immunologie und kann wirksam in allen Sparten der Medizin angewandt werden.

Die OM ist bestrebt, Krankheiten zu verhüten, zu bessern oder zu heilen, indem sie die molekularen Konzentrationen von Stoffen, die normalerweise im Körper vorhanden sind, variiert. Diese dadurch gesetzten biochemischen Reize werden vom Körper verwertet und beantwortet. Es kommt zu einer Aktivierung und Reaktivierung des Zellorganismus, Stabilisierung des physiologischen Gleichgewichts, frühzeitiger Intervention im Energiehaushalt und Stoffwechsel, Optimierung der Repair-Mechanismen, um nur die wichtigsten Vorgänge zu nennen. Hier greifen Prävention und Therapie nahtlos ineinander.

Durch den Einsatz körpereigener Substanzen in pharmakologischer Dosierung anstelle von dem Organismus unbekannten Pharmaka ergeben sich Therapiemöglichkeiten ohne oder nur mit geringen Nebenwirkungen, der begleitende therapeutische Einsatz von Mikronährstoffen kann die oft gravierenden Nebenwirkungen von nötigen Arzneimitteln drastisch reduzieren und damit Folgeerkrankungen verhindern und das Lebensgefühl der Patienten verbessern.

Ärztinnen und Ärzte können in einem sechsteiligen Kurs mit abschließender Prüfung ein Spezialdiplom der Österr. Ärztekammer erwerben. Bei der Österreichischen Zahnärztekammer wurde bereits der Antrag auf Errichtung eines OM-Diploms für Zahnärzte auf der Basis dieser Fortbildung eingereicht.


Weitere Informationen zur "Fortbildung" sind auf der Website der ÖGOM-Österreichische Gesellschaft für orthomolekulare Medizin
zu finden.