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Neuraltherapie und Regulationsforschung Neuraltherapie ist eine auf dem Boden der Schulmedizin gewachsene, ganzheitlich orientierte Form von Regulationstherapie. Sie kann sehr gut alleine oder in Kombination mit allen herkömmlichen Therapieformen angewendet werden. Ihre Zielrichtung ist es, entgleiste Regelsysteme auf verschiedenen physiologischen Ebenen im Körper zu normalisieren. Insbesondere sollen chronisch belastende "Störfelder" ausgeschaltet werden. Unter Störfeldern versteht man in der Neuraltherapie einen "Herd" (z.B. einen entzündeten Zahn, aber auch eine Narbe oder eine chronische Entzündung im Darmbereich), die lokale, aber auch im Körper weite entfernte Wirkungen auslösen kann. Ziel der neuraltherapeutischen Ausbildung ist es, eine vernetzte Sichtweise zu entwickeln, die beides berücksichtigen und im ärztlichen Denken integrieren kann: die aktuellen wie auch die übergeordneten Systemfaktoren bei der Entstehung von Symptomen zu erkennen und entsprechend differenzierte Diagnose- und Therapiekonzepte aufzustellen. Weitere Informationen zu "Ausbildungs- und Fortbildungsmöglichkeiten" sind auf der Seite der Österreichischen Medizinischen Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsforschung ersichtlich. |